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In der DDR wurde ab 1951 jährlich durchschnittlich etwa 50 mal der
Ehrentitel "Held der Arbeit" vergeben. Es war die zweithöchste
Auszeichnung. Unter den vielen Auszeichnungen, die es in der DDR gab,
nahm der "Held der Arbeit" eine Sonderstellung ein.
Die Auserwählten waren zum Großteil tatsächlich durch
besondere Arbeitsleistungen hervorgetreten, Parteimitgliedschaft zum Beispiel
spielte bei der Auswahl der Kandidaten keine besondere Rolle.
Außerdem wurde darauf geachtet, Vertreter aus allen Bereichen der
Gesellschaft zu bedenken und solche Menschen auszuzeichnen, die auch im
Privatleben eine "vorbildliche Lebensweise" haben sollten. Ehrenamtliches
Engagement im sozialen Bereich oder Ähnliches waren gern gesehen.
Mit der Auszeichnung waren eine Zahlung von 10.000 Mark sowie verschiedene
Privilegien verbunden.
Es gibt auch Beispiele für eine Vergabepraxis, bei der die genannten
Voraussetzungen weniger zu zählen schienen, als das hohe Amt, das
der betreffende bekleidete (z.B. bei Pieck, Ulbricht, Mielke).
Die Austtellung zeigt Portraits von Ausgezeichneten,
die Jan Vogtschmidt in den Jahren 2001/2002 fotografiert hat.
Lebenslauf
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